Die Grafschaft Friegau



Ehemals eine Freigrafschaft und erst seit 1109 durch Heirat im Stammland, ist es wirtschaftlich nicht abhängig und durchaus eine nennenswerte Größe im Handelsportfolio Saxens, denn hier existieren wichtige Bodenschätze. Politisch gesehen waren die Grafen von Friegau immer stark an das Herzogsgeschlecht angelehnt. Der erste säxische Graf stammte aus dem Geschlecht derer zu Immen und auch der nachfolgende Graf, Begründer der aktuellen Herrscherfamilie, war ein enger Vertrauter des Herzogs. Vor ca. 5 Jahren ehelichte die Schwester des Grafen von Nordried den ältesten Sohn des Grafen von Friegau. Kurze Zeit später kamen die gesamte Grafenfamilie von Friegau bei einem Brand auf ihrem Stammsitz ums Leben. Daraufhin übernahm die überlebende Ehefrau des Sohnes die Regierungsgeschäfte, da sie zur Zeit des Unglücks mit ihrem Neugeborenen bei ihrem Bruder in Nordried weilte. Friegau ist aus historischen Gründen auch der einzige Landesteil, in dem sich noch Kirchenbesitz befindet. Die Stadt Paterburg mit ihren Ländereien wird von Luidolf von Erkelenz als Bischof Luidolf 111.  regiert.

 

Gräfin Gerlinde 1. war vor dem Krieg die Herrin über die Rüst- und Waffenschmieden des Herzogtums. Die reichen Kohle- und Eisenerzvorkommen, sowie die Silberminen machten Friegau in den letzten Jahren zu einem wohlhabenden Fleckchen Erde.

 

Nach dem Tod des Herzogs griff Gerlinde selbst nach der Krone des Landes und geriet dadurch in Zwist mit ihrem Vetter Adalbert von Nordried. Seither bekämpften sich die Truppen beider Grafschaften auf verschiedenen Schlachtfeldern in Wilderhain und Immen.

 

Im Zuge des säxischen Erbfolgekrieges bestimmte Herzog Lothar Friegau zur neuen herzoglichen Domäne,  mit Kehlbach als neuer Hauptstadt des Reiches. 

In Kehlbach selbst befinden sich neben der Herzoglichen Kriegerakademie, auch andere große zivile Universitäten, sowie die im Bau befindliche Säxische Akademie zur Arkanen Forschung.  

Die modernen Gießereien und die generell recht fortschrittlichen Manufakturen in Friegau, machen die Grafschaft zur Waffenschmiede des gesamten Herzogtums. Über vielen Städten und Siedlungen ist der dunkle Rauch der Schmelzen und der unzähligen Schornsteine und Schlote zu sehen. Insbesondere in den Ballungszentren entlang der Frie kann es im Sommer dazu kommen, dass einem die Luft so verdreckt vorkommt, dass man sie schneiden könnte.  

Aufgrund von kluger Städteplanung bekommt man von alledem in den Adelsbezirken jedoch kaum etwas davon mit. 

Viele Gegensätze prägen diese extrem dicht besiedelte Grafschaft in denen es saftige grüne Wälder und Wiesen gibt aus denen sich die Städte, wie im rußigen  Nebel aus der Hölle empor gestreckte Titanenhände, sichtbar abgrenzen.

Impressionen aus Kehlbach