Lothar von Eichen kam im Jahre 1215 zurück nach Saxen. Vor vielen Jahren kämpfte er hier für den Orden der Armen Ritter Christi gegen die heidnischen Rebellen, die das Land ins Chaos stürzten.
Nachdem er den Orden verlassen hatte, verdingte er sich als fahrender Ritter und nahm an mancherlei Turnieren teil. Auf der Turney von Marienborn vor etwa 14 Jahren machte er Bekanntschaft mit
dem säxischen Freiherrn Helmuth von der Goldau, welcher den mittellosen Ritter mit auf seine Burg nahm. Hier lernte Lothar seine heutige Ehefrau Katharina kennen, welche die Tochter des von der
Goldau ist.
Einige Jahre versuchte Lothar erfolglos von Helmuth die Hand seiner Tochter zu bekommen, also zog er in seine alte Heimat, Burgund, zurück.
Hier diente er sich dem heutigen Herzog Christian von Blankenberg an und wurde dessen 1. Ritter. Nach einer beispiellosen Karriere in Burgund legte Lothar am 1. Januar 1215 alle Titel, Ämter und
Würden in Burgund ab und machte sich mit seinen Getreuen auf in Richtung Saxen. Der ehemalige Graf lag in Fehde mit der Gräfin von Friegau, nachdem diese, gemeinsam mit dem Erzbischof von
Marienborn, die Familie von der Goldau der Ketzerei bezichtigte und verurteilte.