Wilderhain ist noch eine recht unerschlossene Grafschaft im Osten des Landes. Sie wird auch die grüne Lunge Saxens genannt, da das Land noch zu großen Teilen vom ursprünglichen Wald bedeckt ist. Bis 1198 war das Gebiet lediglich als Jagdland des Herzogs ausgewiesen und wurde von einem Verwalter geführt. Da sich jedoch immer mehr Menschen mehr oder weniger legal dort ansiedelten erhob der Herzog das Land zur Grafschaft und vergab das Lehen an seinen zweitgeborenen Sohn Siegfried. Dort ansässig ist auch ein weltlicher Ritterorden, männerbündnisch organisiert, der den alten säxischen Kriegertraditionen nachempfunden ist, ohne jedoch dabei die Staatsreligion außer acht zu lassen.
Mit der Ernennung des völlig unerfahrenen Gustav von Immenburg zum Grafen von Wilderhain begann, so schien es, der Anfang vom Ende. Die Kirche selbst erhoffte sich einen mit der Zeit stärker
werdenden Verbündeten, den sie gut unter Kontrolle halten konnte. Doch scheint es, das Graf Gustav andere Pläne verfolgt.
Seit Ausbruch der Kämpfe zwischen Nordried und Friegau ist Wilderhain häufiger Schauplatz blutiger Schlachten geworden. Die anderen Grafen scheinen diese Ländereien liebend gerne als Schlachtfeld
zu nutzen, bewahrt es die eigenen Ländereien doch vor zu großem Schaden.