Herr Simon von Steinbüchel





 

 

Simon von Steinbüchel wurde an Siebenentschlafen 1190, als zweiter Sohn des Arnold von Steinbüchel, auf dem väterlichen Gut in der Grafschaft Berg, geboren. Simon wurde, wie es bei Ritterbürtigen üblich, Page mit ungefähr acht Lenzen. Als er Alt genug war, wurde er Knappe im Hause Ursus. In den Diensten derer von Ursus nahm er an den Pruzzenfahrten des Deutsch Herren Ordens und verschiedenen Schlachten teil, unter andern auch im Land der Drachen. Als er sich nach vier Jahreswenden der Knappschaft seine Golden Sporen verdient hatte, bekam er an Begha im Jahre 1209 seine Schwertleite. Aber er war ein Ritter ohne Land und Leute, da sein Bruder Adolf alles erben würde, also musste er sich auf Aventüre begeben. Er stand auf vielen Schlachtfeldern und diente verschieden Herren.

Im Jahre des Heils 1213 stand er in den Diensten eines Burgundischen Adeligen und nahm mit ihm an einer Strafkampagne in Flandern teil. Bei einer der vielen Belagerungen fiel der Dienstherr von Simon und er musste sich einen neuen Herrn suchen. Doch Ritter von Steinbüchel hatte Glück denn im burgundischen Heer war ein alter Freund, der Ritter Theoderich von Holte, dieser empfahl Simon an seinen Vetter Lothar von Eichen weiter. Der Herr von Eichen nahm Simon in seine Dienste. Er diente ihm getreulich in der märkischen Fehde und war an der Einnahme von Dorthmundt beteiligt. Im Januar 1215 wurde Steinbüchel von seinem Eid entbunden, da der Herr von Eichen gezwungen war Burgund und die Mark zu verlassen.

 

Der Ritter Simon entschied sich aber bei seinem Herrn zu bleiben und erneuerte seinen Eid dem Hause Eichen gegenüber. Er hoffte auf neue Abenteuer und vor allem auf ein eigenes Lehen am Ende des Weges.